Sehenswürdigkeiten auf Bonaire

Sehenswürdigkeiten auf Bonaire

Unterwasserwelt

Die Welt unter dem Meeresspiegel ist etwas ganz Besonderes. Bonaire zählt zu den schönsten Tauch- und Schnorchelrevieren weltweit. An der gesamten Westküste der Insel befinden sich Korallen, die fast überall nahe am Ufer wachsen. Hier lassen sich zahlreiche Fische und andere Meerestiere in ihren natürlichen Lebensräumen beobachten, darunter auch besondere Arten wie Muränen, Barrakudas, Seepferdchen, Rochen oder Meeresschildkröten.

www.bonairetop10.nl/de-onderwaterwereld-van-bonaire/

Washington-Slagbaai-Nationalpark

Dieses Naturreservat erstreckt sich über ca. 5643 Hektar im Nordwesten von Bonaire. Hier können Sie wandern, aber auch Touren mit dem Mountainbike oder Auto unternehmen oder Kajak fahren. Weitere Aktivitäten sind Tauchen, Schnorcheln oder Vogelbeobachtung. Unterschiedliche Felsformationen beeindrucken den Besucher ebenso wie Kalkrücken und erkaltete Lavaströme. Die Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks ist ganz besonders, mit einigen nur hier vorkommenden Arten.

www.washingtonparkbonaire.org

Saliñas

Bei Saliñas handelt es sich um natürliche Salzseen. Die größte Saliña befindet sich im Washington-Slagbaai-Nationalpark im Norden von Bonaire. Diese Salzseen fangen Wasser auf, ohne dass es ins Meer fließen kann. Außerdem gibt es Salzpfannen im Süden der Insel. Das sind künstlich geschaffene Salzseen. Zusammen mit Curaçao ist Bonaire ein wichtiger Salzlieferant.

www.bonairetop10.nl/een-rondje-zuid/

Sklavenhäuser

Die Salzgewinnung war lange Zeit der Hauptwirtschaftszweig von Bonaire. Wo heute nur noch wenige Arbeiter gebraucht werden, zwang man früher zahlreiche Sklaven zur schweren Arbeit in den Salzpfannen. Sie wohnten in Rincon, aber wenn sie am Salzabbau arbeiten mussten, schliefen sie in kleinen Häusern, die zwischen Meer und Salzpfannen errichtet worden waren. Diese Häuser stammen aus dem Jahr 1850 und wurden nur 13 Jahre lang gebraucht. Heute sind sie historisches Erbe und können kostenfrei besichtigt werden.

www.bijzondereplaatsen.nl/bonaire/slavenhuisjes.htm

Rincon

Das Dorf Rincon im Landesinneren war früher die Hauptstadt von Bonaire. Dieser Ort ist noch etwas authentischer als die neue Hauptstadt Kralendijk. Besuchen Sie die beiden Kirchen von Rincon, oder genießen Sie eine lokale Spezialität, den Kaktuslikör bei Cadushy. Die authentische Küche des Posada Para Mira bietet unter anderem Ziegenfleischeintopf oder Leguansuppe.

www.mooistedorpjes.nl/nederland/bonaire/rincon/

Lac

Diese 8 km² große, seichte Lagune ist Lebensraum von Meeresschildkröten, Carcós (Meeresschnecken) und anderen Arten. Der Grund der Lagune ist mit Seegras bewachsen, und sie ist durch einen Korallendamm vom Karibischen Ozean abgetrennt. Jeder Strand von Lac Bay hat einen eigenen Charakter: Am Sorobon Beach findet man ein jüngeres, trendiges Publikum, während sich die lokale Bevölkerung eher am Cai trifft. Größere Teile der Lagune sind Schutzgebiete, die nicht betreten werden dürfen.

Klein Bonaire

Klein Bonaire ist eine etwa 6 km² große, weitestgehend flache Insel vor der Küste von Bonaire, bewachsen mit mehreren Kaktusarten und kleineren Sträuchern. Die Insel steht unter Naturschutz und ist Teil des Bonaire National Marine Park. Um die dort lebenden Seepferdchen oder Meeresschildkröten zu beobachten, können Sie Schnorchel- und Tauchausflüge nach Klein Bonaire buchen.

Gotomeer

Dieser See zählt, zusammen mit dem Slagbaai, dem Pekelmeer und den Saliñas, zu den international bedeutsamen Feuchtgebieten von Bonaire. Diese Gewässer, auch bekannt als „Ramsar-Gebiete“, sind unter anderem Lebensraum für Wasservögel. Eine Besonderheit des Gotomeer auf Bonaire sind die zahlreichen Flamingos. Sie sind bei Geburt noch grau, aber ihre Federfarbe wechselt später durch die spezielle Ernährung aus Meerestieren und Schnecken ins typische Rosa. Der östliche Bereich des Gotomeer kann kostenfrei betreten werden, der Rest ist Teil des Washington-Slagbaai-Nationalparks.

Bonaire Museum

Das einzige offizielle Museum von Bonaire befindet sich in Kralendijk und zeigt die (kulturelle) Geschichte der Insel. In dem Museum, das in einem landestypischen Gebäude aus dem Jahr 1885 untergebracht ist, können unter anderem ein 760 Jahre altes Skelett und prähistorische Objekte besichtigt werden.

Donkey’s Sanctuary

Auf einer Fläche von 120.000 m² südlich des  Flamingo Airport befindet sich das Esel-Schutzzentrum „Donkey’s Sanctuary“. Hier erhalten kranke und vernachlässigte Esel Asyl und werden liebevoll versorgt. Kaufen Sie einen Beutel Eselfutter und unterstützen Sie die Freiwilligen bei ihrer Arbeit. Dieser Park kann mit dem Auto befahren werden, aber es gibt auch einen Bereich, wo Sie zwischen den Eseln laufen können. Im Garten des Schutzzentrums lassen sich außerdem Leguane und Schildkröten blicken. Die Esel dürfen mit altem Brot oder Möhren gefüttert werden, das Sie entweder mitbringen oder am Empfang des Zentrums erwerben können.